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Auric Spring'Tears
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Über
Zwischen Schwarz und Gold entsteht ein Weg der Heilung.
Auric Spring'Tears - ist eine visuelle Reise, in der Nany Arruda Schmerz in Licht verwandelt, Materie in Transzendenz. In dieser Serie erkundet die Künstlerin die Begegnung zwischen dem Schatten menschlicher Erfahrung und der Brillanz des Heiligen und führt den Betrachter durch einen Prozess innerer Erneuerung. Schichten aus Acryl, Tempera und Goldfarbe überlagern sich wie Erinnerungen – und enthüllen auf der lebendigen Oberfläche der Leinwände den Moment, in dem Dunkelheit zur Offenbarung wird.
Mehr als eine Reihe von Gemälden ist es ein Gebet in Farbe, eine goldene Quelle, die in der Seele erblüht.

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Nacht im Blühen
Porto, Portugal, 2026
Medium: Acryl auf Leinwand
Maße: 110 x 80 cm
“I wrote a thousand letters,
colored hundreds of paintings.
Holding a dozen wildflowers,
I stand in a field, my friend.”
Die Serie beginnt im Gebiet der Dunkelheit. In Nacht im Blühen dominiert Schwarz – dicht, absolut – doch daraus entstehen Blumen in chromatischer Explosion, die den Moment markieren, in dem Leben trotz Schmerz widersteht. Die Künstlerin verwendet aufeinanderfolgende Acrylschichten, um eine lebendige, atmende Textur zu schaffen. Die Komposition ist ein nächtlicher Garten, in dem Farbe die Stille herausfordert. Die Verse spiegeln die malerische Geste der Künstlerin wider: Malen ist ein Akt des Überlebens. Trauma wird zur Geste, Klage wird zur Blume.
Die Suche
Porto, Portugal, 2026
Medium: Mixed Media / Aquarell und Acryl auf Papier
Maße: 29 x 42 cm (A3)
“It is autumn and winter is coming.
Tear up my wings — I’m falling apart.
Reality, it’s dark here.
The well is dry...
Well… it is dry, into-me-see.”
Die Suche ist der Punkt der Kreuzung. Der Geistergärtner nähert sich dem Boot vor einem tiefblauen Meer. Das Boot ist eine Metapher für den Glauben – die Bewegung, die Hingabe verlangt. Der Pinselstrich ist kurz und rhythmisch; das Blau vibriert zwischen Ruhe und Abgrund. Die Verse des Gedichts werden zur Geste: Feuer und Wasser koexistieren, und die Kälte der Seele wird von der göttlichen Präsenz erwärmt. Das Gemälde spricht vom Mut, sich auf den Weg zu machen, und vom stillen Vertrauen, das dem Wunder vorausgeht.

Die Begegnung
Porto, Portugal, 2026
Medium: Mixed Media / Aquarell und Acryl auf Papier
Maße: 29 x 42 cm (A3)
“Bring the fire, light it up,
wrap me in wool, warm me up.
From Your eyes,
a thin, silky dew
drop into my well — fill it up.”
Hier trifft der erschöpfte Körper auf die Gegenwart. Die zentrale Figur geht auf goldenem Sand, während das Meer sich nähert, als würde sich der Schöpfer selbst über den trockenen Brunnen der Seele lehnen. Die Leichtigkeit des Aquarells und die Transparenz der Farbe verstärken die Idee spiritueller Fragilität. Das Werk steht im Dialog mit den Versen der Verlassenheit – der Jahreszeit, in der das Herz Trockenheit zugibt und darauf wartet, gefüllt zu werden. Doch der Horizont kündigt bereits Licht an: Die Begegnung markiert den Beginn der göttlichen Antwort.
Goldene Epiphanie
Porto, Portugal, 2026
Medium: Acryl auf Papier
Maße: 29 x 42 cm (A3)
“Paint me in agape feathers,
spread Your wings, delivered us.
It had to be You.
Quiet steps, illegally, alone —
You drew me near, revealed!
The Incarnate Holy One
passed through the shadowed halls
to rescue me.”
Goldene Epiphanie stellt den Moment der Verklärung dar – den Übergang vom Schmerz zur Ewigkeit. Die mit Blattgold bedeckte Oberfläche reflektiert die göttliche Gegenwart und symbolisiert den geheilten spirituellen Körper. Die Blumen lösen sich in reine Energie auf, verwandelt in chromatische Schwingung. Das Gedicht erreicht hier seinen theologischen Höhepunkt: die totale Begegnung mit dem Inkarnieren Göttlichen. Die Künstlerin verwandelt Trauma in Symbol, das Menschliche in heilige Materie. Es ist Ende und Anfang zugleich – wenn Körper, Farbe und Glaube eins werden.
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